
Bei den Deutschen Meisterschaften der Spring- und Dressurreiter blieben die ganz großen Überraschungen aus: Mit Isabell Werth gewann die zurzeit beste deutsche Dressurreiterin sowohl den Grand Prix Spezial als auch die Kür. Dabei hatte sie mit Warum nicht FRH, kurz Hannes, nicht einmal ihr vermeintlich bestes Pferd Satchmo gesattelt. Derart souverän gilt die Rheinbergerin für die Weltreiterspiele in Kentucky als gesetzt.
Ähnliches gilt für den Borkener Marcus Ehning. Mit seinem Spitzenpferd Sandro Boy landetet er im Kampf um die Deutsche Meisterschaft der Springreiter zwar nur auf Platz 11, aber er bewies am Abend zuvor, wie gut er zurzeit beritten ist. Mit seinem 14-jährigen Wallach Leconte sicherte er sich am Samstag den Großen Preis des Landwirtschaftsverlages. Deutscher Meister wurde eine Frau: Meredith Michaels-Beerbaum. Die frischgebackene Mutter gewann mit Checkmate vor Christian Ahlmann mit Lorenzo und Alois Pollmann-Schweckhorst mit Chacco-Blue.
Bei der reinen Damen-Konkurrenz wurde zum vierten Mal Eva Bitter Deutsche Meisterin. Die für Münster startende Amazone legte mit dem Hengst Stakkato vier Null-Runden und blieb auch im Stechen um die Medaillen fehlerfrei. Rang zwei belegte mit der schlechteren Zeit Meredith Michaels-Beerbaum auf Le Mans.
wm, 15. August


